Zurück in der Spur

16. März 2026

Kantersieg beim BAK nach 0:2 in Klosterfelde

Mit gewisser Spannung wurde die Partie unseres SV Tasmania beim Berliner AK erwartet: einerseits, weil der Gegner nach erneutem Trainerwechsel zwei Spiele gewonnen hatte und dementsprechend „gut drauf“ war – andererseits, weil die Neuköllner beweisen mussten, dass sie die 0:2-Niederlage in Klosterfelde mit all ihren Facetten weggesteckt hat. Es sollte dann allerdings nicht unbedingt spannend werden, da Tas kaltschnäuzig mit einem Doppelschlag vorlegte und die Gastgeber obendrein in Unterzahl gerieten. Das Trainerteam musste dabei aufgrund der beiden Sperren für Lirim Mema und Florian Baak aus der Vorwoche auf hinterster Linie gleich zweifach umstellen: Ensar Bekdemir (erster Startelfeinsatz 2025/26 – zuvor drei Kurzeinsätze, der letzte Ende September 2025) und Tim Häußler (erster Startelfeinsatz 2026) ersetzten die beiden unfreiwillig aussetzenden Spieler. Dazu fiel Rintaro Yajima aus, für den Kosta Grigoriadis (erster Startelfeinsatz 2026) von Beginn an auflief. Erfreuliches Comeback dazu für Daniel Kaiser nach Verletzung – letztmals hatte unser Kapitän Anfang Oktober 2025 mitmischen können, in der Startelf stand er zuvor Ende August. Durch den Sieg des zweitplatzierten SV Lichtenberg 47 im Parallelspiel bleibt die Situation nach dem 21. Spieltag an der Spitze unverändert: Tas nun mit 46 Punkten auf Platz 1, die 47er folgen mit fünf Punkten und einem Spiel weniger dahinter.

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BERLINER AK –
SV TASMANIA 0:7 (0:3)

TASMANIA: Mika – Bekdemir, Baca, Häußler, Labbouz (53. Jakob) – Yayla (70. Kaiser), Danko (53. Bokake-Befonga) – Mensah, Grigoriadis, Amamoo (65. Ajala-Alexis) – Cruz Magalhaes (65. Ulrich)
TORE: 0:1, 0:2 Cruz Magalhaes (18., 21.), 0:3 Grigoriadis (34.), 0:4 Danko (49.), 0:5 Cruz Magalhaes (56.), 0:6 Yayla (67.), 0:7 Grigoriadis (88.)
SPIELBESUCH: 244 Zahlende im Poststadion
ROTE KARTE: Suyama (28. – BAK)

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Vorentscheidung innerhalb von 15 Minuten

Es entwickelte sich auf Anhieb das erwartete Spiel: Tas übernahm die Spielkontrolle, während der Berliner AK auf Umschaltmomente lauerte. Außer eines Distanzschusses von Grigoriadis, den BAK-Torwart Fisch sicher hatte (3.), blieben die Chancen zunächst jedoch aus. Erst als Shean Mensah aus etwa 22 Metern abzog und Fisch den Ball abprallen ließ, konnte Pedro Vitor Cruz Magalhaes zum 0:1 abstauben. Nur drei Minuten später war der Brasilianer erneut zur Stelle, als ihm Nathaniel Amamoo per Kopf einen Freistoß von David Danko auflegte. Doch das Ungemach suchte die Gastgeber auch in anderer Form auf, denn Suyama bremste den durchbrechenden Cruz Magalhaes unsanft aus und sah dafür eine (harte) Rote Karte. Ehe sich die Athleten wieder gesammelt hatten, bekamen sie durch Grigoriadis‘ Traumtor aus 20 Metern zum 0:3 bereits so etwas wie den moralischen K.O.-Schlag verpasst. Mit deutlicher Führung und der Überzahl im Rücken, mussten sich die Blau-Weiß-Roten nun darauf konzentrieren, die Partie seriös zu Ende zu spielen. Die Gastgeber kamen dazu noch einmal gefährlich vor das Tor von Mateusz Mika und forderten ihrerseits einen Platzverweis, der jeodch ausblieb. Den Schlusspunkt unter die ersten 45 Minuten setzte dann Mensah, dessen Schuss aus 18 Metern jedoch über das Tor ging (45.)

Danko macht den Deckel drauf

Kurz nach Wiederanpfiff räumte dann Danko mit seinem (schon zweiten) Kopfballtor die letzten Zweifel aus dem Weg. Die Moabiter versuchten zwar weiterhin tapfer, Nadelstiche zu setzen, doch parierte etwa Mika einmal stark – und im folgenden Gegenzug setzte Kerem Yayla Cruz Magalhaes in Szene, der zum 0:5 traf. Der eingewechselte Kurjakus Jakob traf mit einem Linksschuss nur das Außennetz (66.), doch eine Minute später machte der sehr aktive Yayla mit einem Traumtor in den Winkel das halbe Dutzend voll. So plätscherte die Partie dem Ende entgegen, das Trainerteam konnte dabei im Angesicht der Englischen Woche schon mal aus Gründen der Belastungssteuerung wechseln. Der BAK suchte immer wieder den Weg zum Ehrentreffer, die Vorstöße blieben jedoch nicht zwingend genug. So blieb Tasmania das letzte Wort: Grigoriadis traf nach Pass von Mensah flach zum 0:7-Endstand.

Mittwoch bei Hansa II, Sonntag gegen Schwerin

Die erwähnet Englische Woche führt unser Oberliga-Team bereits am Mittwoch zum Auswärtsspiel nach Rostock – in der Nachholbegegnung der 17. Runde treten wir beim FC Hansa II (9. Platz) an. Kommenden Sonntag findet dann das einzige Heimspiel im März statt, wenn Dynamo Schwerin im Werner-Seelenbinder-Sportpark gastiert (Anstoß: 13 Uhr).