Tas mit „Lucky Punch“

1. September 2025

Last-Minute-Sieg im Topspiel gegen 47

Das Trainerteam musste im Vergleich zum 5:2-Erfolg der Vorwoche bei Croatia nur eine Änderung vornehmen: statt Rico Steinhauer (fehlte) rückte der von einer Verletzung kurierte Lirim Mema in die Startformation. In einem packenden Topspiel hatte der SV Tasmania dann am Ende durch einen Treffer von Nathaniel Amamoo (90.+5) die Nase vorne. So zogen die Neuköllner mit dem Gegner nach Punkten gleich und liegen nun in einer Fünfergruppe an der Spitze der NOFV-Oberliga Nord. Das nächste Punktspiel findet am 14. September zuhause gegen Union Klosterfelde statt (14.09., 14 Uhr) – zuvor tritt das Oberliga-Team am kommenden Samstag in der zweiten Runde des Berlin-Pokals beim FC Liria (Landesliga – 13.30 Uhr, Rodelbergweg) an.


SV TASMANIA –
LICHTENBERG 47 2:1 (1:0)

TASMANIA: Mika – Yayla, Mema, Häußler, Labbouz (83. Günay) – Kaiser (71. Berjaoui), Bokake-Befonga (62. Jakob), Stagge – Grigoriadis, Cruz Magalhaes, Amamoo
TOR: 1:0 Labbouz (25.), 1:1 Reiniger (60.), 2:1 Amamoo (90.+5)
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Stark vor der Pause

Mit Anpfiff arbeiteten sich beide Teams intensiv aneinander ab, doch Tasmania gewann langsam die Oberhand. Nach der einen oder anderen guten Gelegenheit war es dann Youssef Labbouz, der die Hausherren wie auf den Tag genau vor drei Monaten gegen 47 in Führung schoss (damals ein paar Minuten später, Endstand 2:5). Eine Flanke von Konstantinos Grigoriadis konnte die Lichtenberger Abwehr nur unzureichend klären, Labbouz erkannte die Gelegenheit und traf sehenswert mit links aus 17 Metern rechts unten ins Eck. Und anders als Ende Mai, konnte Tas diesmal die Führung in die Pause bringen (damals stand es zur Halbzeit 1:2).

47 drückt – Tas schlägt zurück

Nach der Pause kamen die Gäste erwartungsgemäß auf und der Ausgleich fiel so nicht überraschend: Reiniger drückte eine Einhgabe von rechts am langen Pfosten über die Linie. Nun musste man befürchten, dass das Ergebnis sich noch drehen könnte. Nach Gawe-Pass hatte ausgerechnet der eingewechselte Ex-Tasmane Storm das 1:2 auf dem Fuß, doch Mateusz Mika parierte dessen Abschluss. Der polnische Torwart rückte immer mehr in den Blickpunkt – Tasmania wiederum vergab vorne jeweils die erneute Führung durch Pedro Vitor Cruz Magalhaes und Mohammed Berjaoui, die beide über in aussichtsreicher Position über das Tor schossen. Mika wiederum, dessen Ausflüge aus dem 16er den Fans hier und da den Atem stocken ließ, rettete auch gegen Graf und erneut Storm den Punkt. Dachte man, aber Tasmania suchte bis in die Nachspielzeit immer wieder nochmal das Siegtor – und wurde mit dem Schlusspfiff dafür belohnt. Lukas Stagge verlagerte das Spiel, Kurjakus Jakob spielte im Strafraum der 47er Amamoo an und der traf – wieder sehenswert – aus spitzem Winkel rechts oben zum „Lucky Punch“. Damit hatte der SV Tasmania dem SV Lichtenberg 47 die erste Saisonniederlage zugefügt.