Tas gewinnt 8:0 im Berlin-Pokal beim FC Liria
Die Oberligaelf des SV Tasmania hat sich am Sonnabend bei Landesligist FC Liria mit 8:0 (4:0) durchgesetzt und damit die 3. Runde im Berlin-Pokal erreicht. „Schütze des Tages“ war dabei Konstantinos Grigoriadis, der mit einem Hattrick vor der Pause die Weichen beizeiten auf Sieg stellte und seine Pflichtspieltore Nr. 5 bis 7 in der noch jungen Saison erzielte. Sehr erfreulich dazu die Rückkehr von Rintaro Yajima (erster Saisoneinsatz, zuletzt Mai 2025), der sogleich den Torreigen eröffnete, sowie die von Deji Beyreuther (zuletzt März 2025), der obendrein seinen Geburtstag feierte. Das Trainerteam gönnte dabei einigen Spielern eine Pause, wodurch Edward Susilovic ebenso in die Startelf rückte wie Kurjakus Jakob. Bei den Gastgebern, die mäßig in die Saison getartet waren aufgrund vieler urlaubsbedingter Ausfälle, fehlte Ex-Tasmane Arber Shuleta (37) als Trainer, während der frühere Neuköllner Durim Elezi (34) seine immer noch vorhandene Ballgewandtheit beweisen konnte.
FC LIRIA –
SV TASMANIA 0:8 (0:4)
TASMANIA: Mika – Yayla, Susilovic (67. Beyreuther), Häußler, Labbouz (60. Paolucci) – Jakob, Yajima (60. Sentürk), Bokake-Befonga, Stagge – Grigoriadis (60. Günay), Cruz Magalhaes (67. Söyler)
TOR: 0:1 Yajima (2.), 0:2, 0:3, 0:4 Grigoriadis (26., 32., 45.+1), 0:5 Cruz Magalhaes (56., Foulelfmeter), 0:6 Stagge (75.), 0:7 Günay (76.), 0:8 Söyler (90.+2)
SPIELBESUCH: nicht genannt (Sportanlage Rodelbergweg)
Perfektes Comeback für Yajima
Der Sekundenzeiger hatte sich gerade etwas mehr als einmal um die eigene Achse gedreht, als Tasmania bereits in Führung ging. Ein Pass in die Tiefe fand den frei stehenden Yajima, der den Ball über den herauseilenden Liria-Torwart Djigou ins Tor befördern konnte – was für ein Comeback! Der schnelle Treffer zeigte Wirkung: einerseits beim FC Liria, der bekanntlich schon mal TeBe aus dem Wettbewerb kegelte und wohl nicht mit einem derart frühen Rückschlag gerechnet hatte – andererseits auch bei den Neuköllnern, die selbst von der frühen Weichenstellung etwas überrascht schienen. So passierte zunächst einmal wenig Erwähnenswertes, die Dominanz Tasmanias drückte sich erst eine gute Viertelstunde später wieder in Chancen aus. So wurde Pedro Vitor Cruz Magalhaes geblockt, den Nachschuss setzte Rici Bokake-Befonga neben das Tor (19.), Jakob schoss dazu drüber (21.) und Grigoriadis köpfte daneben (24.). Dann aber war der 22-Jährige zur Stelle und traf nach Zuspiel von Cruz Magalhaes mit links rechts unten zum 0:2. Die Chancen häuften sich jetzt bis zur Pause – nach einer halben Stunde kam der Gastgeber obendrein dazu, einen gelungenen Spielzug zu Ende zu spielen, doch Hassanzadehs Abschluss stand noch ein Abwehrspieler im Weg. In der Folge sorgte Grigoriadis dann bereits zur Pause für klare Verhältnisse.
Auch Geburtstagskind Beyreuther kehrt zurück
Nach dem Wechsel war die Luft so etwas raus, zumal der gefoulte Cruz Magalhaes per Strafstoß auf 0:5 erhöhte. Liria wollte nun zumindest den „Ehrentreffer“ haben, doch letztlich stand Tasmanias Defensive recht solide. Der wackere Susilovic machte dann Platz für Beyreuther, der nach knapp sechs Monaten mal wieder bei den 1. Männern zum Einsatz kam. In der Schlussphase nahm das Geschehen dann nochmal durch einen Doppelschlag der Blau-Weiß-Roten Fahrt auf, die bis dahin unbeugsamen Hausherren mussten nun dem intensiven Spiel Tribut zollen. Der eingewechselte Kenan Söyler wäre beinahe noch zum Unglücksraben geworden, nachdem er mehrere Torchancen ungenutzt ließ – dann aber traf der Youngster fast mit dem Abpfiff mit einer Bogenlampe aus dem Mittelkreis sehenswert über Djigou hinweg zum 0:8-Endstand.
Sonntag Premiere gegen Klosterfelde
Damit steht der SV Tasmnania in der 3. Runde des Berlin-Pokals, die am Wochenende 10.-12. Oktober ausgetragen wird. Diesen Sonntag geht es dann mit dem 5. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord weiter – dann trifft Tas erstmals in einem Pflichtspiel auf den Neuling SG Union Klosterfelde.


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