Erkämpfter Erfolg

8. Dezember 2025

Tas setzt sich gegen Optik durch

Am ersten Spieltag der Rückserie (kommendes Wochenende wird noch das letzte Spiel der Hinrunde nachgeholt) hat der SV Tasmania sein Heimspiel gegen FSV Optik Rathenow mit 4:1 für sich entschieden. Insbesondere im ersten Durchgang machten die Havelländer den Blau-Weiß-Roten dabei das Leben schwer, die jedoch mit einer guten Chancenverwertung die Partie auf ihre Seite ziehen konnten. Pedro Vitor Cruz Magalhaes (jetzt 13 Saisontore) und Nathaniel Amamoo (9) trafen jeweils doppelt – das Trainerteam hatte die Startelf vom Mahlsdorf-Spiel (3:0) dabei nur auf einer Position geändert. Für Lirim Mema (Bank) spielte von Beginn an Kosta Grigoriadis – in der Schlussphase kam dazu Emmanuel Sternberg als Einwechselspieler zu seiner ersten Einsatzzeit im Oberligateam 2025/26.


SV TASMANIA –
FSV OPTIK RATHENOW 4:1 (3:1)
TASMANIA: Mika – Steinhauer, Baak, Häußler – Yajima – Grigoriadis (65. Labbouz), Stagge, Amamoo (65. Günay), Beyreuther (83. Ziehme) – Cruz Magalhaes (83. Sternberg), Ajala-Alexis (65. Söyler)
TORE: 1:0 Cruz Magalhaes (9.), 1:1 Amiri (22.), 2:1 Amamoo (32.), 3:1 Cruz Magalhaes (45.+3), 4:1 Amamoo (57.).
SPIELBESUCH: 51 Zahlende im Werner-Seelenbinder-Sportpark


Tas trifft trotz Problemen

Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde, als Florian Baak einen ersten langen Ball der Rathenower in der Luft (aber außerhalb des Strafraums) mit der Hand berührte. Seinem Pfiff ließ der Schiedsrichter dabei eine längere Entscheidungspause folgen, bis er – wegen Abseits oder vorangegangenen Foulspiels? – auf Freistoß für Tasmania entschied. Es sollte nicht die letzte Szene im ersten Durchgang bleiben, in der die Neuköllner Fans durchatmen mussten. Zunächst gab es aber Grund zum Jubel, denn mit der ersten Chance ging Tas in Führung: Cruz Magalhaes war zur Stelle, als Deji Beyreuther (Foto) ins Zentrum passte, und traf zum 1:0. Dennoch übernahm Optik das Kommando und brachte mit schnellen Vorstößen die letzte Linie immer wieder in Verlegenheit. Zwar wurde Amamoos Schuss abgeblockt (16.), doch auf der anderen Seite musste Mateusz Mika einen Distanzschuss der Gäste aus dem Winkel fischen (21.). Eine Minute später war aber auch Tasmanias Torwart machtlos, als seine Vorderleute einmal mehr den quirligen Amiri nicht in den Griff bekamen und der aus etwa 22 Metern flach ins Eck zum Ausgleich traf. Kurz darauf musste Mika erneut einen Distanzschuss auf Kosten eines Eckballs entschärfen (24.), im Gegenzug belohnte sich Amamoo nach einem Sololauf nicht mit einem Treffer (25.). Dann sollte er aber mehr Glück haben, denn nach einer Eingabe von Beyreuther landete sein Abschluss leicht abgefälscht zum 2:1 im Netz. Noch vor der Pause gelang dann sogar das wichtige 3:1: erst parierte Optik-Torwart Hawwary noch gegen Cruz Magalhaes, dann gab der Brasilianer dem „zweiten Ball“ von Grigoriadis noch per Kung-Fu-Tritt den entscheidenden Schub über die Linie.

Amamoos Tor entscheidet

Nach durchaus kompliziertem Spielverlauf in den ersten 45 Minuten war der 2-Tore-Vorsprung zur Pause (zum dritten Mal 2025/26) dabei nicht hochverdient wie zuvor gegen Mahlsdorf, aber dennoch ein starkes Signal. Die breite Brust des Spitzenreiters gab nun den Ausschlag, nach einer knappen Stunde sorgte man für die Vorentscheidung. Erst hatte Jean Paul Ajala-Alexis nach Zuspiel von Cruz Magalhaes den Pfosten getroffen, den Abpraller versenkte dann aber Nathaniel Amamoo (Foto) zum 4:1. Der Torschütze wurde dann nach einem Zusammenprall ausgewechselt – kurz darauf war Hawwary auf dem Posten, als Cruz Magalhaes noch mit dem Fuß am Ball war. Der Zug zum Tor ließ aber insgesamt deutlich nach: für Rathenow verfehlte Onu noch aus 16 Metern knapp das Tor (73.), auf der anderen Seite war wieder Hawwary bei dem Abschluss von Rintaro Yajima (83.) zur Stelle.

Abschluss 2025 gegen Sparta

Die Situation an der Spitze der NOFV-Oberliga Nord blieb nach der 16. Runde unverändert – Lichtenberg 47 (ein Spiel weniger) hielt mit einem 3:1 bei TuS Makkabi den Anschluss an Tasmania. Die Charlottenburger liegen auf Platz 3 nun mit einem Spiel mehr aber nun schon neun Punkte hinter den Blau-Weiß-Roten. Zum Abschluss des Jahres trifft das Oberligateam am Sonntag auf den SV Sparta (verlegt vom 13. Spieltag), es ist dabei bereits das zehnte Heimspiel im ersten Halbjahr 2025/26. Der Anstoß erfolgt um 13 Uhr im Werner-Seelenbinder-Sportpark – im Anschluss ist ein vorweihnachtliches Beisammensein mit Mannschaft, Verantwortlichen, Mitgliedern und Fans geplant.